Wolfsreisen xxxxx Fragen & Antworten xxxxx Termine/Preise

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zu den Wolfsreisen. Wenn Sie noch Fragen habe, die hier nicht gestellt wurden, schicken Sie mir eine Mail und ich werde sie soweit wie möglich beantworten.

- Sind Sie Biologin?
- Warum fahren Sie überwiegend im Winter?
- Was ist mit Wolfsreisen im Mai?
- Warum sind die Reisen so lange im Voraus ausgebucht?
- Wie funktioniert das, wenn ich Sie privat buchen will?
- Wir sind eine Gruppe gleich gesinnter Wolfsfreaks und möchten gerne
- eine spezielle Tour direkt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten
- haben. Ist das auch möglich?
- Warum sind die Reisen so teuer?
- Warum muss ich meinen Flug selbst bezahlen?
- Warum gibt es ein Auswahlverfahren?
- Wie ist die Unterkunft?
- Welche Ausrüstung brauche ich?
- Ich bin Raucher, kann ich auch mitfahren?
- Ich habe die Befürchtung, dass es im Winter zu kalt ist.
- Werden wir auch wandern?
- Sehen wir auch den Old Faithful und andere Geysire?
- Was bedeutet »Mitarbeit im Wolfsprojekt«?
- Werden wir wirklich Wölfe sehen?
- Wie nah kommen wir an Wölfe heran?
- Sehen wir auch andere Tiere?
-
Wie läuft so ein Beobachtungstag ab?
-
Gibt es einen Buchtipp zur Vorbereitung?
- Was ist die Ethik der Wildtierbeobachtung?

Sind Sie Biologin?
Nein, ich bin keine Biologin. Eigentlich bin ich Juristin. Nachdem ich drei Jahre lang eine eigene Anwaltspraxis hatte, habe ich meine Robe an den Nagel gehängt und meine beiden großen Leidenschaften
die Tiere und das Schreiben – zum Beruf gemacht. Meine Fachkenntnisse in Sachen Wolf habe ich im Laufe vieler Jahrzehnte erworben. Siehe auch: Meine Erfahrung
 
Warum fahren Sie überwiegend im Winter?
Der Winter ist für uns Wolfsbeobachter die spannendste Jahreszeit. Im Januar/Februar ist Paarungszeit bei den Wölfen und Kojoten. Die Tiere sind weniger aufmerksam und lassen sich dadurch eher auch aus der Nähe beobachten. Außerdem sind die Tiere mit ihrem prächtigen Winterfell jetzt besonders schön anzuschauen.
Der Hauptgrund für unsere Winterbeobachtungen jedoch ist die große Anzahl der  Beutetiere. Dies ist die Jahreszeit, in der die großen Hirschherden in das Lamar Valley wandern, weil sie dort noch genügend Nahrung finden. So bietet sich jetzt die einmalige Gelegenheit, Wölfe bei der Jagd oder in ihrem natürlichen Sozialverhalten zu beobachten.
Der sehr große Vorteil bei den Wolfsbeobachtungen im Winter ist auch, dass sehr wenige Touristen da sind, und man den Park fast für sich alleine hat.
 
Was ist mit Wolfsreisen im Mai?
Der Mai ist ebenfalls ein sehr interessanter Monat. Jetzt kann man mit etwas Glück zum ersten Mal die Wolfswelpen sehen, wenn sie aus den Höhlen krabbeln. Von bestimmten Standorten aus können wir so das Familienleben der Wölfe beobachten. Um ihre Jungen zu versorgen, müssen die Wölfe jetzt besonders viel jagen. Das gibt uns zahlreiche Möglichkeiten, die Tiere bei der Jagd zu beobachten.
Im Mai werden außerdem viele andere Tierkinder geboren wie z. B. Hirsche und Bisons. Und wenn die ersten Bären aus dem Winterschlaf erwachen, haben wir auch die Gelegenheit, diese großen Beutegreifer zu erleben.
Ich biete relativ selten Wolfsreisen im Mai an, weil ich in dieser Zeit meist alleine im Park bin, um für meine Bücher zu recherchieren. Im Mai haben Sie also eine gute Chance, mich privat zu buchen.
Im Sommer fahre ich nicht nach Yellowstone, weil dann die Wölfe kaum zu sehen sind und sich außerdem zu viele Touristen im Park aufhalten.
Den Herbst nutze ich wieder meist alleine für Recherchen, so dass Sie mich auch dann privat für einzelne oder mehrere Tage als Guide buchen können.

Warum sind die Reisen so lange im Voraus ausgebucht?
Da ich mehr Zeit in Yellowstone zu eigenen Recherechen verbringen möchte, habe meine Wolfsreisen drastisch eingeschränkt und biete nur noch eine Reise jährlich an, entweder im Winter oder im Frühjahr. Dann können mich Interessierte bei meiner Arbeit im Wolfsprojekt begleiten. Die Teilnehmerzahl ist auf vier Personen begrenzt. Da die Nachfrage sehr groß ist, sind die Reisen entsprechend schnell ausgebucht. Allerdings können Sie mich auch privat für einzelne Tage buchen.

Wie funktioniert das, wenn ich Sie privat buchen will?
Manche Touristen möchten gerne während ihres USA-Urlaubs ein paar Tage in Yellowstone verbringen, um dort einmal Wölfe zu sehen. Andere wollen auf eigene Faust in den Park und in den ersten Tagen einen Überblick bekommen, wo sie Wölfe finden, um sie später dann alleine beobachten zu können.
Dann bietet es sich an, dass Sie mich für einen oder mehrere Tage buchen. Wir treffen uns im Park und ich zeige Ihnen die Wölfe und andere Wildtiere und verrate Ihnen, wo die besten Beobachtungspunkte sind.
Das Schwierigste bei einer Privatbuchung wird vermutlich sein, Ihre Termine mit den meinen zu koordinieren.
Der Preis für eine individuelle Führung beträgt pro Person und Tag US$ 200.
 
Wir sind eine Gruppe gleich gesinnter Wolfsfans und möchten gerne eine spezielle Tour direkt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten haben. Ist das auch möglich?
Selbstverständlich. Bitte beachten Sie aber, dass ich sehr früh ausgebucht bin und solche Termine lange im Voraus geplant werden müssen. Außerdem können maximal nur vier Personen teilnehmen.
 
Warum sind die Reisen so teuer?
Sicher können Sie sehr viel billiger eine Gruppenreise nach Mallorca oder Florida buchen, und vermutlich können Sie auch billiger auf eigene Faust nach Yellowstone fahren. Bei meiner Wolfsbeobachtungsreise zahlen Sie unter anderem auch für meine Erfahrung, meine Wolfskenntnisse und meine Spezialausrüstung, die Ihnen zur Verfügung steht. Da ich maximal nur vier Teilnehmer mitnehme, kann ich bei Hotels oder Eintrittspreisen keine Gruppenrabatte in Anspruch nehmen; außerdem bin ich witterungsbedingt darauf angewiesen, ein teureres Allradautos zu mieten. Das wichtigste aber ist: Sie erhalten eine sehr individuelle Betreuung mit langjähriger Erfahrung. Nicht umsonst gelte ich als einzige deutsche Yellowstone-Wolf-Spezialistin.
Beachten Sie auch, dass 10% vom Reisepreis direkt den Yellowstone-Wölfen als Spende zugute kommen.
 
Warum muss ich meinen Flug selbst bezahlen?
Meine Reiseteilnehmer kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und möchten gerne individuell von ihrem Wohnort aus fliegen. Andere möchten an die Yellowstone-Tour einen Urlaub anhängen. Daher habe ich mich entschieden, die Flugbuchung den Reiseteilnehmern zu überlassen. Die Reise beginnt und endet in Bozeman, Montana. Die Teilnehmer erhalten nach Anmeldung eine Liste mit Flugempfehlungen.
 
Warum gibt es ein Auswahlverfahren?
Die Nachfrage für die Wolfsbeobachtungsreisen ist sehr groß. Aber nicht jeder eignet sich für ein solches Erlebnis. Manche Menschen kommen nicht mit der Einsamkeit, der Kälte und auch nicht mit anderen Mitmenschen zurecht. Dies ist keine Beurteilung, sondern eine Tatsache, die jeder Reisende für sich beantworten muss. Da ein
»schwarzes Schaf« leider oft die Stimmung einer solchen Reise beeinträchtigt, mache ich stets ein Vortreffen. Hier haben wir alle die Gelegenheit, uns kennenzulernen, Fragen zu stellen und weitere Informationen über den Park und die Wölfe zu erhalten. Wenn wir alle merken, dass wir miteinander auskommen, dann ist das die wichtigste Voraussetzung zur Gründung unseres »Reiserudels«.
Beim Vortreffen entscheide ich aufgrund meiner Erfahrung, welche potenziellen Reiseteilnehmer zusammen passen. Dann treffe ich eine Auswahl und Sie erhalten die Anmeldebestätigung. Dieses Verfahren hat sich aber im Laufe der Jahre bewährt. Harmonisch zusammen passende Gruppen bieten ein besonderes Urlaubserlebnis; und nicht umsonst habe ich über 60 Prozent Wiederholer bei meinen Reisen.
 
Wie ist die Unterkunft?
Wir übernachten in inkomfortablen Mittelklassehotels.

Sie übernachten außerdem in Einzelzimmern. Wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin die Reise buchen, können Sie selbstverständlich auch im Doppelzimmer übernachten. In diesem Fall reduziert sich der Reisepreis.
 
Welche Ausrüstung brauche ich?
Sie erhalten nach Anmeldung eine vollständige Ausrüstungsliste und eine Hotelliste. Eine spezielle technische Ausrüstung brauchen Sie nicht, da ich ein Hochleistungsspektiv der Firma ZEISS zur Verfügung stelle.
 
Ich bin Raucher, kann ich auch mitfahren?
Da es inzwischen extrem schwierig ist, in den USA mit Rauchern unterwegs zu sein, habe ich mich entschlossen, zur Wolfsbeobachtung ausschließlich Nichtraucher mitzunehmen. Ich bitte dafür um Verständnis.

 
Ich habe die Befürchtung, dass es im Winter zu kalt ist.
Ja, im Winter kann es in Yellowstone sehr kalt werden. Im Januar können die Temperaturen durchaus schon einmal -20° bis –30° Celsius betragen. Aber wir haben hier eine sehr trockene Kälte, die sich längst nicht so eisig anfühlt, wie die feuchte Kälte in Europa. Dennoch müssen Sie die Kälte aushalten können. Wir werden oftmals mehrere Stunde bei extremer Kälte ausharren auf die Wölfe warten. Es besteht jedoch immer die Möglichkeit, sich einmal ins Auto zurückziehen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie die richtige Kleidung bzw. Ausrüstung haben. All dies wird beim Vortreffen besprochen.

 
Werden wir auch wandern?
Sofern es das Wetter (und die Wölfe) erlaubt, werden wir auch Wanderungen unternehmen. Im Winter machen wir in der Mittagszeit gelegentlich eine kleine Wanderung. Im Sommer sind wir auch schon einmal für 2
3 Stunden in besonders interessante Gebiete unterwegs, wie zum Beispiel zum letzten noch stehenden Gehege aus der Zeit der Wiederansiedlung. Als Vorbereitung hierfür gibt es von mir auch einen »Bärenkurs«, der Sie auf das Wandern im Bärengebiet einstimmt.
 
Sehen wir auch den Old Faithful und andere Geysire?
Im Winter sind die Parkstraßen für Kraftfahrzeuge gesperrt, mit Ausnahme der Straße durch das Lamar Valley im Norden des Parks, auf der wir uns täglich aufhalten. Das bedeutet, dass wir außer den Sinter-Terrassen von Mammoth Hot Springs keine Geysire sehen werden. Die Reiseteilnehmer haben aber die Möglichkeit, einen ganztätigen Snowcoach-Ausflug mit Parkkonzessionären zu buchen, der dann auch zum Old Faithful oder zu den vereisten Wasserfällen des Grand Canyon von Yellowstone führt. Der Preis für diesen Ausflug beträgt ca. $ 150 US und ist nicht im Reisepreis enthalten.
Sofern die Parkstraßen offen sind, machen wir im Mai auch Ausflüge zu anderen Sehenswürdigkeiten wie zum Old Faithful.
 
Was bedeutet »Mitarbeit im Wolfsprojekt«?
Ich fahre seit vielen Jahren nach Yellowstone und habe früher stets auf eigene Faust die Wildtiere beobachtet oder Fortbildungskurse im Park besucht. Als die Wölfe zurück waren, bin ich mehrmals im Jahr in den Park geflogen, habe dort wieder alleine und auf Wolfssuche die Straßen abgefahren und mich befreundeten Biologen angeschlossen. Meine Erfahrung und meine Wolfskenntnisse haben schließlich den leitenden Biologen im Lamar Valley, Rick McIntyre, überzeugt, so dass er mich als
»freiwillige Wolfsbeobachterin« im Projekt mitarbeiten ließ.
Ich erhielt von ihm ein Funkgerät mit einprogrammierter Biologen-Frequenz. Die Mitarbeit der Freiwilligen sieht so aus, dass wir mit unserem Auto entweder auf eigene Faust oder auf Anweisung von Rick McIntyre durchs Lamar Valley fahren und die Wölfe suchen. Haben wir einen Wolf oder ein  Wolfsrudel entdeckt, melden wir per Funkt die Position und Zahl der Wölfe dem Biologen. Entsprechend seiner Anweisung beobachten wir dann die Tiere, melden ihre Aktivitäten oder folgen ihnen.
Ohne uns freiwillige Mitarbeiter wäre es – besonders in aktiven Zeiten wie der Paarungszeit oder während der Welpenaufzucht – sehr schwer, ein übergreifendes Bild vom Wolfsverhalten zu bekommen, denn verständlicherweise können die Biologen nicht überall sein.
Darüber hinaus unterstützen wir mit unserer Spende auch direkt das Wolfsprojekt.
 
Werden wir wirklich Wölfe sehen?
Ja, mit Sicherheit! Viele meiner Reiseteilnehmer waren in anderen Wolfsgebieten in Deutschland, Spanien oder Rumänien. Sie haben mit viel Glück Spuren gefunden oder Wölfe heulen gehört. Gesehen haben sie keine. Hier in Yellowstone werden Ihnen wilde Wölfe auf einem silbernen Tablett serviert
bei der Jagd, der Paarung oder der Welpenaufzucht. In der Zeit seit ihrer Rückkehr 1995 hat es im Winter und Frühjahr nicht einen einzigen Tag gegeben, an dem ich keine Wölfe gesehen habe, und im Herbst nur sehr wenige wolfslose Tage. Also JA, Sie werden ganz sicher Wölfe sehen.
 
Wie nah kommen wir an Wölfe heran?
Das kann ich pauschal nicht beantworten. Jede Wolfsfamilie hat individuelle Persönlichkeiten. Manche Wölfe sind sehr scheu, während andere Menschen gegenüber toleranter sind. Meine naheste Wolfsbegegnung zu Fuß war drei Meter, was aber äußerst selten vorkommt und auch nicht erwünscht ist, damit sich die Wölfe nicht zu sehr an Menschen gewöhnen.
Im Allgemeinen kann man von Entfernungen von 50 Metern bis zwei Kilometern ausgehen. Für die weiter entfernten Beobachtungen haben wir das ZEISS-Spektiv, mit dem man auch aus der Ferne Wölfe hautnah erleben kann.
Wenn Sie allerdings erwarten, bei dieser Tour einen Wolf hautnah präsentiert zu bekommen, dann muss ich Sie enttäuschen. Dann sollten Sie lieber ein Wolfsgehege besuchen.
 
Sehen wir auch andere Tiere?
Oh ja, wir werden alle großen Beutegreifer und Beutetiere sehen wie zum Beispiel: Grizzlys (nicht im Winter), Kojoten, Füchse, Bisons, Elche, Hirsche, Dickhornschafe, Adler und viele mehr.
 
Wie läuft so ein Beobachtungstag ab?
Wir fahren noch in tiefer Dunkelheit am frühen Morgen los, damit wir in der Dämmerung im Wolfsgebiet sind. Schon unterwegs erhalte ich die ersten Funkmeldungen und kann ggfs. direkt zur Wolfssichtung fahren. Wenn noch keine Wölfe gesehen wurden, machen wir uns auf die Suche. Haben wir sie gefunden, melden wir das den Biologen. Der ganze Tagesablauf richtet sich nun nach den Wölfen. Wenn sie es zulassen, fahren wir mittags zum Lunch und machen anschließend eine Wanderung oder eine Besichtigung. Am Nachmittag finden wir uns wieder im Lamar Valley ein, um die Wölfe zu sehen. Wenn es dann dämmert, fahren wir wieder ins Hotel zurück.
Unser gesamter Tagesablauf richtet sich ausschließlich nach den Wölfen. Das bedeutet: Es gibt keine feste Essenspausen und oft genug wird ein mitgebrachtes Picknick für den Tag reichen müssen. Die Wölfe haben Priorität – kein Hunger, kein Shopping, keine kalten Füße und keine Langeweile, weil der ersehnte Wolf nicht in der ersten Stunde kommt. Wer hier mit dabei sein will, muss wissen, auf was er sich einlässt und damit leben können.
Da ich als Fahrerin auch für Ihre Sicherheit verantwortlich bin, sollte die tägliche Dauer der Besichtigung im Rahmen von 10-12 Stunden liegen.
Auf den ersten Blick mag so ein Tag langweilig klingen. Aber glauben Sie mir, bei den vielen Tierbeobachtungen wird Ihr Adrenalinspiegel stets auf dem Höhepunkt sein.
 
Gibt es einen Buchtipp zur Vorbereitung?

Natürlich gibt es den. Mein Buch: Die Wölfe von Yellowstone, informiert umfassend über die Hintergründe und Auswirkungen der Rückkehr der Wölfe.
 
Was ist die
»Ethik der Wildtierbeobachtung«?
Wir, die wir in Yellowstone Wildbeobachtungen machen, haben einen
»Ethik-Code« entworfen (siehe unten): Zusätzlich zu diesem Code beachten wir alle Regeln des Nationalparks und praktizieren ein »Leave-no-Trace-Verhalten«:


Ethik-Code

Wildtierbeobachtung: Wir achten darauf, so wenig Einfluss wie möglich auf die Wildtiere zu haben. Wir beobachten sie aus der Distanz, um ihr Verhalten nicht zu beeinträchtigen. Fotografen können nicht auf Nahaufnahmen hoffen. Wir halten uns an die Regeln des Nationalparks, die einen Abstand von 25 Metern zu Bison, Hirsch, Dickhornschaf, Reh, Elch, Kojote und Vögel im Nest empfehlen und 100 Meter zu Bären und Wölfen. Wir füttern keine Tiere, imitieren keine Tierstimmen (auch kein Wolfsheulen) und tun nichts, was das Verhalten der Tiere verändert.

Hinterlass nur Fußspuren, nimm nur Fotos mit.
Es ist illegal, im Nationalpark irgend etwas mitzunehmen (Pflanzen, Steine, Knochen, Fell u.ä.).

Allgemeines Verhalten: Wir verhalten uns anderen Besuchern gegenüber rücksichtsvoll. Stimmen kann man auch in sehr weiter Entfernung noch hören. Unser Reden beeinträchtigt die Tiere und Menschen. Daher ist es wichtig, dass wir uns leise unterhalten und während der Wildtierbeobachtungen ganz schweigen. Autos sollen ausgeschaltet und Autotüren leise geschlossen werden. Wir drängeln uns nicht vor andere Besucher oder Fotografen und stören ihre Beobachtungen nicht.

Auf der Straße: Wir achten die Verkehrsregeln und fahren langsam und rücksichtsvoll. Wenn wir zur Tierbeobachtung anhalten, parken wir entweder in ausgewiesenen Parkbuchten oder vollständig von der Straße entfernt. Wenn es keine sichere Parkmöglichkeit gibt, fahren wir weiter oder suchen uns einen anderen Parkplatz in der Nähe und laufen zurück.

Müll-Entsorgung: Wir entsorgen unseren Abfall in den dafür vorgesehenen Behältern oder nehmen ihn wieder mit zurück ins Hotel.

Wandern: Wenn wir wandern, tun wir dies »leicht«, d. h. wir nutzen bestehende Wanderpfade oder, wenn dies nicht möglich ist, folgen wir den »leave-no-trace-Anweisungen« unseres Guides

Dank der ausgezeichneten Ausrüstung der Firma ZEISS haben wir die besten technischen Möglichkeiten, die Wölfe so nah wie möglich zu sehen.