Fragen & Antworten

 

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Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zu den Wolfsreisen.

Sind Sie Biologin?
Wann finden die Reisen statt?
Warum sind die Reisen so lange im Voraus ausgebucht?
Wie funktioniert das, wenn ich Sie privat buchen will?
Wir sind eine Gruppe gleich gesinnter Wolfsfans und möchten gerne eine spezielle Tour direkt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten haben. Ist das auch möglich?
Warum sind die Reisen so teuer?
Warum muss ich meinen Flug selbst bezahlen?
Warum gibt es ein Auswahlverfahren?
Wie ist die Unterkunft?
Welche Ausrüstung brauche ich?
Ich bin Raucher, kann ich auch mitfahren?
Werden wir auch wandern?
Sehen wir auch den Old Faithful und andere Geysire?
Was bedeutet »Mitarbeit im Wolfsprojekt«?
Werden wir wirklich Wölfe sehen?
Wie nah kommen wir an Wölfe heran?
Sehen wir auch andere Tiere?
Wie läuft so ein Beobachtungstag ab?
Gibt es einen Buchtipp zur Vorbereitung?
Wenn Sie nicht im Park oder ausgebucht sind, können Sie uns dann einen guten Guide empfehlen?
Was ist die »Ethik der Wildtierbeobachtung«?


Sind Sie Biologin?
Nein, ich bin keine Biologin. Eigentlich bin ich Volljuristin. Nachdem ich drei Jahre lang eine eigene Anwaltspraxis hatte, habe ich meine Robe an den Nagel gehängt und meine beiden großen Leidenschaften – die Tiere und das Schreiben – zum Beruf gemacht. Meine Fachkenntnisse in Sachen Wolf habe im Laufe vieler Jahrzehnte erworben. Siehe auch: Meine Erfahrung. Mehr zu meinem »wölfischen« Werdegang können Sie in meiner Autobiografie nachlesen: »Wolfsküsse. Mein Leben unter Wölfen«

Wann finden die Reisen statt?
Die Wolfsreisen finden meist im Mai statt. Der Winter hat sich mit Temperaturen von überwiegend unter -20 bis -30°C als zu »hart« für den normalen europäischen Wolfsfan herausgestellt. Im Winter bin ich daher normalerweise nur noch zu eigener Recherche in Yellowstone. Ganz selten nehme ich dann eine ausgesuchte private Gruppe von Wiederholern mit, die sich nach dem »Arktiserlebnis« zurück sehnen.
Im Mai dagegen ist es deutlich wärmer und die Wolfsbeobachter haben sehr viel mehr Möglichkeiten, auch andere Wildtiere zu sehen. Jetzt kommen mit etwas Glück zum ersten Mal die Welpen aus den Höhlen und wir können das Familienleben der Wölfe beobachten. Um ihre Jungen zu versorgen, müssen die Wölfe jetzt besonders viel jagen. Das gibt uns zahlreiche Möglichkeiten, die Tiere auch bei der Jagd zu beobachten.
Im Mai werden außerdem viele andere Tierkinder geboren wie beispielsweise die Bisonkälber. Und wenn die ersten Bären aus dem Winterschlaf erwachen, haben wir auch die Gelegenheit, diese großen Beutegreifer zu erleben.
Im Sommer fahre ich nicht nach Yellowstone, weil dann die Wölfe kaum zu sehen sind und sich außerdem für meinen Geschmack zu viele Touristen im Park aufhalten.
Den Herbst nutze ich wieder für Recherchen und bin meist alleine unterwegs, sodass Sie mich gerade in dieser Zeit auch privat für einzelne oder mehrere Tage als Guide buchen können.

Warum sind die Reisen so lange im Voraus ausgebucht?
Da ich inzwischen immer mehr Zeit bei den Wölfen mit eigenen Recherchen verbringe, habe ich meine Wolfsreisen drastisch eingeschränkt und biete nur noch eine Reise jährlich an (ganz selten einmal eine weitere Reise). Alle Wolfsreisen finden im Frühjahr statt. Dann können mich Interessierte bei meiner Arbeit im Wolfsprojekt begleiten. Die Teilnehmerzahl ist auf vier Personen begrenzt. Da die Nachfrage sehr groß ist, sind die Reisen entsprechend schnell ausgebucht. Allerdings können Sie mich auch privat für einzelne Tage buchen.

Wie funktioniert das, wenn ich Sie privat buchen will?
Manche Touristen möchten gerne während ihres USA-Urlaubs ein paar Tage in Yellowstone verbringen, um dort einmal die Wölfe zu sehen. Andere wollen auf eigene Faust in den Park und in den ersten Tagen einen Überblick bekommen, wo sie Wölfe finden, um sie später dann alleine beobachten zu können.
Dann bietet es sich an, dass Sie mich für eine begrenzte Zeit privat buchen. Wir treffen uns im Park, und ich zeige Ihnen die Wölfe und andere Wildtiere und verrate Ihnen, wo die besten Beobachtungspunkte sind.

Wir sind eine Gruppe gleich gesinnter Wolfsfans und möchten gerne eine spezielle Tour direkt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten haben. Ist das auch möglich?
Selbstverständlich. Bitte beachten Sie aber, dass ich sehr früh und oft über mehrere Jahre hinweg ausgebucht bin. Solche Termine sollten daher lange im Voraus geplant werden. Außerdem können maximal vier Personen teilnehmen.

Warum sind die Reisen so teuer?
Sicher können Sie sehr viel billiger eine Gruppenreise nach Mallorca oder Florida buchen, und vermutlich können Sie auch billiger auf eigene Faust nach Yellowstone fahren. Bei meiner Wolfsreise zahlen Sie unter anderem auch für meine Erfahrung, meine Wolfskenntnisse und die Spezialausrüstung, die Ihnen zur Verfügung stehen. Da ich nur sehr kleine Gruppen führe, kann ich weder bei Hotels noch bei den Eintrittspreisen Gruppenrabatte in Anspruch nehmen; außerdem bin ich witterungsbedingt darauf angewiesen, ein teureres Allradauto zu mieten. Das Wichtigste aber ist: Sie erhalten eine sehr individuelle Betreuung durch mich persönlich und profitieren von meiner langjährigen Erfahrung. Nicht umsonst gelte ich als einzige deutsche Yellowstone-Wolfspezialistin.
Beachten Sie bitte auch, dass 20% vom Gewinn direkt den Yellowstone-Wölfen als Spende zugutekommen.

Warum muss ich meinen Flug selbst bezahlen?
Meine Reiseteilnehmer kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und möchten gerne individuell von ihrem Wohnort aus anreisen. Andere möchten an die Yellowstone-Tour einen Urlaub anhängen. Daher habe ich mich entschieden, die Flugbuchung den Reiseteilnehmern zu überlassen. Die Reise beginnt und endet in Bozeman, Montana. Die Teilnehmer erhalten nach Anmeldung eine Liste mit Flugempfehlungen.

Warum gibt es ein Auswahlverfahren?
Die Nachfrage für die Wolfsbeobachtungsreisen ist sehr groß. Aber nicht jeder eignet sich für ein solches Erlebnis. Sie brauchen eine unendliche Geduld und auch ein gewisses Maß an »Leidensfähigkeit«, um bei jedem Wetter stundenlang auf die Wölfe zu warten. Wir wohnen weit weg von jeder Großstadt, und es gibt keine Abwechslung oder gar ein Nachtleben (es sei denn man zählt ein Bier beim Karaoke-Abend im örtlichen Saloon zum Nachtleben). Manche Menschen sind auch nicht für das Reisen in Gruppen geeignet. Das ist keine Beurteilung, sondern eine Tatsache, die jeder Reisende für sich erkennen muss. Da ein »schwarzes Schaf« leider oft die Stimmung einer solchen Reise beeinträchtigt, mache ich stets ein Vortreffen. Hier haben wir alle die Gelegenheit, uns kennenzulernen, Fragen zu stellen und weitere Informationen über den Park und die Wölfe zu erhalten. Wenn wir alle merken, dass wir miteinander auskommen, dann ist das die wichtigste Voraussetzung zur Gründung unseres »Reiserudels«.
Beim Vortreffen entscheide ich aufgrund meiner Erfahrung, welche Interessenten zusammenpassen. Dann treffe ich eine Auswahl und Sie erhalten die Anmeldebestätigung. Dieses Verfahren hat sich im Laufe der Jahre bewährt. Harmonisch zusammenpassende Gruppen bieten ein besonderes Urlaubserlebnis; und nicht umsonst habe ich über 60 Prozent Wiederholer bei meinen Reisen.

Wie ist die Unterkunft?
Wir übernachten am ersten und letzten Tag der Reise in komfortablen Mittelklassehotels in Einzelzimmern. Während unserer Zeit im Park wir in kleinen, rustikalen Blockhäusern im Norden, am Parkeingang, sehr abgeschieden ohne Geschäfte und Unterhaltungsmöglichkeiten. Die Cabins haben zwei Betten, Küche, Bad und eine kleine Veranda. Jeder Teilnehmer hat eine Cabin für sich. TV, Radio und Internet gibt es nicht. Das Haupthaus der Anlage bietet jedoch einen Internetzugang. Wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin die Reise buchen, reduziert sich der Reisepreis.

Welche Ausrüstung brauche ich?
Sie erhalten nach Anmeldung eine vollständige Ausrüstungsliste und eine Hotelliste. Eine spezielle technische Ausrüstung brauchen Sie nicht, da die Firma ZEISS uns ein Hochleistungsspektiv zur Verfügung stellt.

Ich bin Raucher, kann ich auch mitfahren?
Nein, die Wolfsreisen sind ausschließlich reine Nichtraucherreisen. Auch Gelegenheitsraucher und vor-der-Tür-Raucher können leider nicht mitkommen. Ich bitte um Verständnis.

Werden wir auch wandern?
Sofern es das Wetter und die Wölfe zulassen, werden wir selbstverständlich auch Wanderungen unternehmen. Oft hike ich mit meinen Gästen in besonders interessante Gebiete, wie zum Beispiel zum letzten noch verbliebenen Gehege aus der Zeit der Wiederansiedlung, das tief in den Bergen versteckt liegt. Als Vorbereitung hierfür gibt es von mir vor Ort einen »Bärenkurs«, der Sie auf das Wandern im Bärengebiet einstimmt.

Sehen wir auch den Old Faithful und andere Geysire?
Das hängt vom Wetter ab und davon, ob die Parkstraße zum Old Faithful geöffnet ist. Im Winter ist sie für Kraftfahrzeuge gesperrt und wird erst Ende April geräumt. Aber auch im Norden des Parks haben wir die Gelegenheit, geothermale Aktivitäten zu beobachten wie zum Beispiel die Sinter-Terrassen von Mammoth Hot Springs.

Was bedeutet »Mitarbeit im Wolfsprojekt«?
Ich arbeite seit der Rückkehr der Wölfe als Freiwillige im Wolfsprojekt mit. Dafür habe ich vom Biologen Rick McIntyre ein Funkgerät mit seiner einprogrammierten Frequenz erhalten. Die Mitarbeit der Freiwilligen sieht so aus, dass wir mit dem Auto entweder auf eigene Faust oder auf Anweisung McIntyres durchs Lamar Valley fahren und die Wölfe suchen. Haben wir einen Wolf oder eine Wolfsfamilie entdeckt, melden wir per Funk die Position und Zahl der Wölfe dem Biologen. Dann beobachten wir die Tiere und notieren ihre Aktivitäten.
Ohne uns freiwillige Mitarbeiter wäre es – besonders in aktiven Zeiten wie der Paarungszeit oder während der Welpenaufzucht – sehr schwer, ein übergreifendes Bild vom Wolfsverhalten zu bekommen, denn verständlicherweise können die Biologen nicht überall sein.
Darüber hinaus unterstützen wir mit unserer Spende auch direkt das Wolfsprojekt.
 
Werden wir wirklich Wölfe sehen?
Ja, mit Sicherheit! Viele meiner Reiseteilnehmer waren in anderen Wolfsgebieten in Deutschland, Spanien oder Rumänien. Sie haben mit viel Glück Spuren gefunden oder Wölfe heulen gehört. Gesehen haben sie keine. Hier in Yellowstone werden Ihnen wilde Wölfe auf einem Silbertablett serviert. Die Tage, an denen ich seit 1995 keinen Wolf gesehen habe, kann ich an zwei Händen abzählen. Also JA, Sie werden ganz sicher Wölfe sehen.

Wie nah kommen wir an Wölfe heran?
Das kann ich pauschal nicht beantworten. Jede Wolfsfamilie hat individuelle Persönlichkeiten. Manche Wölfe sind sehr scheu, während andere Menschen gegenüber toleranter sind. Meine naheste Wolfsbegegnung (zu Fuß, also nicht im Auto) war drei Meter entfernt, was aber äußerst selten vorkommt und auch nicht erwünscht ist, damit sich die Wölfe nicht zu sehr an Menschen gewöhnen.
Im Allgemeinen kann man von Entfernungen von 50 Metern bis drei Kilometer ausgehen. Für die weiter entfernten Beobachtungen haben wir das ZEISS-Spektiv, mit dem wir auch aus der Ferne die Wölfe sehr gut sehen können.
Wenn Sie allerdings erwarten, bei dieser Tour einen Wolf hautnah präsentiert zu bekommen, dann muss ich Sie enttäuschen. In diesem Fall sollten Sie lieber ein Wolfsgehege besuchen.
 
Sehen wir auch andere Tiere?
Oh ja, wir werden alle großen Beutegreifer und Beutetiere sehen wie zum Beispiel: Bären, Kojoten, Füchse, Bisons, Elche, Hirsche, Dickhornschafe, Adler und viele mehr.

Wie läuft so ein Beobachtungstag ab?
Wir fahren am frühen Morgen noch in der Dunkelheit los (die Reisen sind also nichts für Langschläfer). Schon unterwegs erhalte ich die ersten Funkmeldungen und kann dann gegebenenfalls direkt zur Wolfssichtung fahren. Wenn noch keine Wölfe gesehen wurden, machen wir uns auf die Suche. Haben wir sie gefunden, melden wir das Rick McIntyre. Der ganze Tagesablauf richtet sich nun nach den Wölfen. Wenn sie es zulassen, fahren wir mittags zum Lunch und machen anschließend eine Wanderung oder eine Besichtigung. Am Nachmittag finden wir uns wieder zur weiteren Beobachtung im Lamar Valley ein. Erst Abends fahren wir ins Hotel zurück.
Bei diesen Reisen richtet sich alles nach den Wölfen. Das bedeutet: Es gibt keine feste Essenspausen und oft genug wird ein mitgebrachtes Picknick für den Tag reichen müssen. Die Wölfe haben Priorität – Hunger, Shopping, kalten Füße und Langeweile, weil der ersehnte Wolf nicht in der ersten Stunde kommt, zählen nicht. Wer hier mit dabei sein will, muss wissen, auf was er sich einlässt und damit umgehen können.
Da ich als Fahrerin auch für Ihre Sicherheit verantwortlich bin, sollte die tägliche Dauer der Besichtigung im Rahmen von 10-12 Stunden liegen.
Auf den ersten Blick mag so ein Tag langweilig klingen. Aber glauben Sie mir, bei den vielen Tierbeobachtungen wird Ihr Adrenalinspiegel stets auf dem Höhepunkt sein.

Gibt es einen Buchtipp zur Vorbereitung?
Natürlich gibt es den. Mein Buch: »Die Wölfe von Yellowstone« informiert umfassend über die Hintergründe und Auswirkungen der Rückkehr der Wölfe. Ebenfalls empfehlenswert ist das Buch Günther Bloch und mir »Wölfisch für Hundehalter« sowie die Bücher des »Wolf Magazins«, in dem Sie ebenfalls zahlreiche Informationen über die Yellowstone-Wölfe und auch über Wölfe allgemein finden werden. Mein neuestes Buch »Wolfsküsse. Mein Leben unter Wölfen« erzählt, wie ich zu den Wölfen und zum Wolfsprojekt kam und gibt Einblicke in meine Arbeit mit den Wölfen in Yellowstone.

Wenn Sie nicht im Park oder ausgebucht sind, können Sie uns dann einen guten Guide empfehlen?
Gerne empfehle ich zwei ausgezeichnete Kollegen von mir:
Dr. Nathan Varley ist Wildbiologe und Wolfsexperte. Er lebt von Kindesbeinen an in Yellowstone und beobachtet die Wölfe seit ihrer Rückkehr in den Park. Mit seiner Frau hat er die Firma The Wild Side gegründet und organisiert geführte Touren für Gruppen oder Einzelpersonen in Yellowstone.
Carl Swoboda hat früher in Afrika Fotosafaris geleitet, bevor es ihn in die Kälte verschlagen hat. Mit seiner Firma Safari Yellowstone führt er seit vielen Jahren Touristen durch den Park. Winterreisenden empfehle ich besonders Carls Snowcoach Touren zum Old Faithful, zum Canyon oder ins Hayden Valley, an Orte, die sie sonst im Winter nicht sehen werden.

Was ist die »Ethik der Wildtierbeobachtung«?
Wir, die wir in Yellowstone Wildbeobachtungen machen, haben einen »Ethik-Code« entworfen. Zusätzlich zu diesem Code beachten wir alle Regeln des Nationalparks und praktizieren ein »Leave-no-Trace-Verhalten«.

Wolf Track

Ethik-Code / Leave no Trace

Wildtierbeobachtung: Wir achten darauf, die Wildtiere so wenig wie möglich zu stören. Wir beobachten sie aus der Distanz, um ihr Verhalten nicht zu beeinträchtigen. Fotografen können nicht auf Nahaufnahmen hoffen. Wir halten uns an die Regeln des Nationalparks, die einen Abstand von 25 Metern zu Bison, Hirsch, Dickhornschaf, Reh, Elch, Kojote und Vögel im Nest empfehlen und 100 Meter zu Bären und Wölfen. Wir füttern keine Tiere, imitieren keine Tierstimmen (auch kein Wolfsheulen) und tun nichts, was das Verhalten der Tiere verändert.

Hinterlasse nur Fußspuren, nimm nur Fotos mit.
Es ist illegal, im Nationalpark irgendetwas mitzunehmen (Pflanzen, Steine, Knochen, Fell u.ä.) und etwas anderes zu hinterlassen als die eigenen Fußspuren.

Allgemeines Verhalten: Wir verhalten uns anderen Besuchern gegenüber rücksichtsvoll. Stimmen kann man auch in sehr weiter Entfernung noch hören. Laute Gespräche stören Tiere und Menschen. Daher ist es wichtig, dass wir uns leise unterhalten und während der Wildtierbeobachtungen ganz schweigen. Autos sollen ausgeschaltet und Autotüren leise geschlossen werden. Wir drängeln uns nicht vor andere Besucher oder Fotografen und stören ihre Beobachtungen nicht.

Auf der Straße: Wir achten die Verkehrsregeln und fahren langsam und rücksichtsvoll. Wenn wir zur Tierbeobachtung anhalten, parken wir entweder in ausgewiesenen Parkbuchten oder vollständig von der Straße entfernt. Wenn es keine sichere Parkmöglichkeit gibt, fahren wir weiter oder suchen uns einen anderen Parkplatz in der Nähe und laufen zurück.

Müll-Entsorgung: Wir entsorgen unseren Abfall in den dafür vorgesehenen Behältern oder nehmen ihn wieder mit zurück ins Hotel.

Wandern: Wenn wir wandern, tun wir dies »leicht«, d. h. wir nutzen bestehende Wanderpfade oder, wenn dies nicht möglich ist, folgen wir den »leave-no-trace-Anweisungen« unseres Guides.